Hapag-Lloyd Kreuzfahrten – Wo Service Leidenschaft ist

6. Mai 2012 von

Keine deutsche Reederei vereint in ihren Reihen soviel Tradition in der Passagierschifffahrt wie Hapag-Lloyd Kreuzfahrten mit so legendären Schiffsnamen wie Europa, Bremen und Hanseatic. Luxuskreuzfahrten auf dem besten Kreuzfahrtschiff der Welt und mit Expeditionsschiffen ins ewige Eis ermöglichen Urlaubserlebnisse der ganz besonderen Art.

Legendäre Schiffe, ein Niveau, bei dem Service zur Leidenschaft wird – wenn irgendwo der Gast wirklich König ist, dann auf den Schiffen der Reederei Hapag-Lloyd Kreuzfahrten. Vier Schiffe mit Traditionsnamen, die zu den allerbesten der Welt gehören, Gästezahlen zwischen nur 163 und 420 Reisenden an Bord, die einen Service auf solch hohem Niveau erst möglich machen, dazu eine Vielfalt interessantester Reiseziele – so sieht wahre Exklusivität und Einzigartigkeit bei unvergleichlichen Kreuzfahrten aus.

Ein Blick in die Geschichte macht deutlich, woher so viel geballte Kompetenz im exklusiven Luxusbereich kommt. Die Hapag-Lloyd-Reederei ist Erbe der besten deutschen Passagierschiffstradition. Zwar entstand die Reederei Hapag-Lloyd erst 1970, aber in ihr schlossen sich zwei der renommiertesten deutschen Reedereien zusammen, die im Pssagierschiffsbetrieb führend waren. Es waren dies die Traditionsreedereien HAPAG (Hamburg-Amerikanische-Packetfahrt-Actien-Gesellschaft) aus Hamburg und die Bremer Reederei Norddeutscher Lloyd. Beide waren frühe Globalplayer auf dem Gebiet der Luxus-Transatlantikpassagen in der großen Zeit der berühmten Ocean Liner. Der ebenfalls legendäre Hapag-Direktor Albert Ballin gilt als Erfinder der Kreuzfahrt, der 1891 seinen Dampfer „Augusta Victoria“ erstmals auf eine Lustreise schickte

Im Zuge dieser Vereinigung wurde auch die „Hapag Lloyd Kreuzfahrten“ gegründet, eine hundertprozentige Tochter der Hapag-Lloyd-Gruppe. Die wurde 1997 von der Preussag übernommen, auch die TUI kam damals zum Konzern. Im Juni 2002 wurde die Preussag in TUI AG umbenannt. Im Jahr 2008 erfolgte eine Umstrukturierung des Mischkonzerns und eine Rückbesinnung auf das Segment Tourismus, die eigentliche Kernkompetenz. Das Containerschiffsgeschäft wurde an das Konsortium Albert Ballin abgestoßen. Die Hapag-Lloyd Kreuzfahrten GmbH blieb im Konzern und ist heute eine hundertprozentige Tochter der TUI AG.

Die Kreuzfahrtreederei erwirtschaftete 2008 einen Umsatz von rund 200 Millionen Euro sowie einen Marktanteil von 12,1% und erreichte nach AIDA Cruises und Phoenix den dritten Platz im Kreuzfahrtmarkt.

Die Flotte der Hapag-Lloyd Kreuzfahrten besteht aus vier Schiffen. Drei der Hapag-Lloyd Kreuzfahrtschiffe tragen große Namen, die im Luxussegment der Passagierschifffahrtsgeschichte einen guten Klang haben. Es sind dies die legendären Schiffsnamen Europa, Hanseatic und Bremen, die in der Geschichte der deutschen Passagierschifffahrt wahre Legenden wurden. Schiffe, die diese Namen trugen, hatten von jeher den Anspruch, etwas ganz Besonderes zu sein. So ist die heutige Europa Namensträgerin bereits der sechste Cruise Liner dieses Namens. Die Hanseatic war eines der ersten Nachkriegstraumschiffe. Die legendäre Bremen des Norddeutschen Lloyd konnte 1929 gar das „Blaue Band“ als schnellstes Schiff auf der Route von Europa nach New York gewinnen. Sie war damals schon das vierte Schiff dieses Namens unter der Flagge des Norddeutschen Lloyds. Ihr Schwesterschiff war die erste Europa.

Die 1999 in Dienst gestellte Europa ist heute das Flagschiff der Reederei. Das Schiff mit dem traditionsreichen Namen steht für Kreuzfahrten auf allerhöchstem Niveau. Der Berlitz Cruise Gzuide hat die Europa durchgehend von 2001 bis 2012 als einziges Schiff weltweit mit der Bewertung 5-Sterne-plus klassifiziert und erklärte die Europa damit zum konkurrenzlos besten Schiff der Welt. An Bord genießen maximal 408 Passagiere außergewöhnlichen Luxus auf Weltreisen oder Themenreisen.

Zweites Schiff der Flotte ist die 1993 in Dienst gestellte Hanseatic, die vom Berlitz Cruise Guide mit fünf Sternen bewertet wurde. Damit ist die Hanseatic einziges Expeditionsschiff weltweit mit dieser Bewertung. Dazu besitzt sie mit E4 auch die höchste für Passagierschiffe mögliche Eisklasse. Bis zu 184 Passagiere sind auf Kreuzfahrten in die Arktis und Antarktis an Bord des Schiffes.

Drittes Flottenmitglied ist die Bremen, die auch als Expeditionsschiff auf den Gewässern um Arktis und Antarktis unterwegs ist. Auch ihr ist die höchste Eisklasse E4 zuerkannt worden. Vom Berlitz Guide ist sie mit vier Sternen klassifiziert.

Die Columbus ist nur noch bis zum 12. Mai 2012 als viertes Schiff für Hapag-Lloyd unterwegs. Dann wird das vom Berlitz Guide mit drei Sternen bewertete Schiff, das 420 Passagiere an Bord nimmt, durch die Columbus 2 ersetzt, die bis dahin als Insignia fährt. Das neue Flottenmitglied ist zunächst für zwei Jahre von Oceania Cruises gechartert. Die 1998 erbaute und 181 Meter lange Columbus 2 wird dann mit 698 Reisenden in 349 Kabinen auf kurzen Schnupperreisen sowie Themen- und Weltreisen unterwegs sein und das Premiumsegment bedienen.

Zuwachs ist bei Hapag-Lloyd ebenfalls zu erwarten, Mit der Europa 2 ist bei der französischen Werft STX France ind Saint Nazaire ein neues Kreuzfahrtschiff im Bau. Die Europa 2 soll 2013 zusätzlich zur Europa im 5-Sterne-plus-Segment reisen.

Es können keine Kommentare abgegeben werden