AIDA Clubschiffe

1. Mai 2012 von

AIDA – Die Reederei der Kussmundflotte

Ungezwungener Urlaub in einem Club-Resort auf See und Luxus zum All-Inklusive-Tarif, das macht die Kreuzfahrten auf den Kussmundschiffen so besonders und so anders als die etwas steiferen klassischen Schiffsreisen.

Sie sind unverwechselbar, die Schiffe der Kussmundflotte, deren Namen alle mit AIDA beginnen. Im Jahr 2010 beförderte AIDA Cruises 511.400 Passagiere bei einer Bettenkapazität von 14.248 auf damals acht Schiffen erwirtschaftete 5.600 Mitarbeiter aus 25 Ländern einen Umsatz von 722,1 Millionen Euro. Unter den Kreuzfahrtanbietern in Deutschland ist die in Rostock ansässige Reederei AIDA Cruises damit Marktführer.

Diese märchenhafte Erfolgsgeschichte war nicht abzusehen, als 1990 kurz nach der Wende die DDR-Gesellschaft „Deutsche Seereederei“ (DSR) privatisiert wurde, die Keimzelle der späteren AIDA Cruises. Es gab Irrtümer, Brüche und nicht ideale Partner, bis der Erfolgsweg und die richtige Marktpositionierung gefunden waren mit der zündenden Idee der „Clubschiffe“, der perfekt auf den deutschen Markt angepassten Variante amerikanischer „Funships“. Inzwischen gibt es zehn Spaßdampfer, an zwei weiteren Schiffen der dritten AIDA-Generation wird bereits gebaut.

Bald nach der Privatisierung sollte zum bisherigen Kreuzfahrtschiff Arkona ein weiterer Cruise Liner dazukommen. Der Neubau orientierte sich stark am Konzept der Funships der amerikanischen Reederei Carnival Cruise Lines und wurde 1996 in Dienst gestellt unter dem Namen AIDA – Das Clubschiff, die heute AIDAcara heißt. Von nun an sollten alle Schiffe der Reederei mit „AIDA“ beginnen. Zwar stimmten die Buchungszahlen, doch Gewinne wurden nicht erwirtschaftet. Erst die Gründung der Arkona Touristik GmbH und der Verkauf des neuen Schiffs an die Norwegian Cruise Line (NCL) und einer Charterung durch die Deutsche Seerederei verbesserte die Liquidität.

Die eigentliche Geburtsstunde der AIDA Cruises schlug im November 1999, als die Arkona Touristik GmbH zusammen mit der britischen Reederei P&O die AIDA Cruises Ltd als Joint Venture in s Leben rief, bei der die P&O eine 51-prozentige Mehrheit hielt. Die „AIDA – Das Clubschiff“ wurde aus Norwegen zurückgekauft und für zwei Schwesterschiffe wurde der Bauauftrag erteilt. P&O wurde im Zuge dieses Geschäfts auch die Reederei Seetours International, die ursprünglich zum TUI-Konzern gehörte und seit 1997 unter dem Dach von Arkona Touristik operierte. Seetours hielt man für den eingeführten, besseren Namen und so operierte man unter dem Namen Seetours – German Branch of AIDA Cruises. Im Jahr 2000 gingen die 49% AIDA Cruises-Anteile vertragsgemäß an AIDA Cruises. Nun verschmolzen die beiden deutschen Fiormen AIDA Cruises und Seetours zur Seetours – Geman Branch of P&O Prioncess Cruises. Damit war Seetours zur AIDA-Mutter geworden. Als sich im Jahr 2003 die P&O Princess Cruises und die amerikanische Carnival Cruises-Gruppe zusammenschlossen, kam auch AIDA Cruises als Tochter zu Carnival Cruises und wurde der italienischen Reederei Costa Crociere S.p.A unterstellt und heißt seitdem AIDA Cruises – Geman Branch of Costa Crociere S.p.A. In der Konsequenz wurde umgeflaggt und die Kussmundflotte fährt nun unter italienischer Flagge.

Mittlerweile gehören acht Schiffe zur Kussmundflotte, im Mai 2012 wird die AIDAmar in Dienst gestellt, und 2013 folgt mit der AIDAstella ein weiteres bei der Papenburger Meyer Werft in Auftrag gegebene Schiff. Für 2015 und 2016 sind Bauaufträge für zwei wesentlich größere Schiffe nach Japan an Mitsubishi vergeben worden. Verdrängen die erweiterten Sphinx-Klassebauten AIDAmar, AIDAsol, AIDAblu und AIDAstella mit rund 71.304 BRT nur wenig mehr als die Vorgängerinnen mit ihren knapp unter 70.000 BRT werden die neuen in Japan gebauten Schiffe gut 125.000 BRT vermessen und damit an große Kreuzfahrtschiffe wie die MSC Divina fast heranreichen.

Was die AIDA-Kussmundflotte auszeichnet, ist nicht nur die weithin sichtbare unverwechselbare Bemalung, es ist das Konzept des Gute-Laune-Spaßdampfers, auf dem man Kreuzfahrten ohne jede Steifheit und Konventionen wie Kleiderordnung mit Smoking, großer Abendrobe oder dem noblem Kapitänsdinner auskommt. An Bord aller AIDA-Schiff ist garantiert für eine entstaubte Variante der Urlaubsform Kreuzfahrt gesorgt, mit viel Animation, denn auf den Schiffen der Kussmundflotte ist immer etwas los.

Spiel und Spaß werden auf AIDA-Schiffen groß geschrieben, die Landausflüge sind eine willkommene Ergänzung für die meisten Urlauber. So sind die Clubschiffe tatsächlich die perfekte Adaptierung des Cluburlaubs zur See. Das Schiff ist die Destination lautet das Motto. Daueraction und unzähligen Unterhaltungsprogrammen für Groß und Klein und das Ganze zum bequemen All-Inklusive-Tarif macht Familienurlaub an Bord so entspannend. Verständigen kann man sich auch überall, denn AIDA bedient konsequent den deutschsprachigen Markt, Bordsprache und Reiseleitung sind Deutsch und Bordwährung ist der Euro.

Die AIDA-Schiff bieten eine moderne Verbindung von Kreuzfahrt, Wellnessurlaub und Städtereise. Top-Service und Komfort sind dabei eine Selbstverständlichkeit. Für Familien und Aktive ist AIDA die richtige Wahl, denn hier gibt es im Preis inbegriffen Kinderbetreuung ab 3 Jahre im Kids Club, dazu jede Menge Fun im Kids Club und tolle Angebote für Teens sowie das bekannte, ebenfalls im Preis eingeschlossene AIDA-Entertainmeint. Zu Luxus all inklusive gehören auf den AIDA-Schiffen obendrein die Vollpension mit Tischgetränken in den Buffet-Restaurant und die Nutzung vieler Sport- und Wellnessangebote.

Zur AIDA-Flotte gehören:

AIDAcara (1996)

AIDAvita (2002)

AIDAaura (2003)

AIDAdiva (2007)

AIDAbella (2008)

AIDAluna (2009)

AIDAblu (2010)

AIDAsol (2011)

AIDAmar (2012)

Und ab 2013 die AIDAstella

Fahrtgebiete der AIDA Cruises-Schiffe sind Nord- und Ostsee, Nord- und Westeuropa, der Atlantik rund um die Kanaren, das Mittelmeer, Rotes Meer, Dubai und der Orient, die Karibik, Südamerika, die USA und Südostasien.

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